Business-Blog

16.05.2026
von Hannah Kullmann
Das ist der Business-Blog!

Onboarding neu denken: Warum nachhaltige Willkommenspakete mehr sind als Goodies

14.05.2026
von Christina Warkentin
Sorgfältig verpacktes Willkommenspaket mit Naturmaterialien auf warmem Holzuntergrund — includo Blog — Illustration erstellt mit KI

  • Jeder sechste neue Mitarbeitende kündigt während der Probezeit — häufig wegen unzureichendem Onboarding. 60,6 Prozent erleben kein strukturiertes Onboarding (softgarden, 2026).
  • Ein nachhaltiges Willkommenspaket ist kein Goodie-Bündel, sondern das erste sichtbare Kultur-Signal eines Unternehmens: So begrüßen wir Menschen, so kaufen wir ein, so verstehen wir Wertschätzung.
  • Produkte aus Sozialunternehmen, Inklusionsbetrieben oder Werkstätten für behinderte Menschen machen soziale Verantwortung vom ersten Tag an greifbar.

Der erste Arbeitstag entscheidet mehr als viele Unternehmen vermuten. Neue Mitarbeitende beobachten genau, ob das, was im Bewerbungsgespräch versprochen wurde, im Alltag ankommt. Ein nachhaltiges Willkommenspaket löst das nicht allein. Aber es kann das erste sichtbare Zeichen sein, das zeigt: Hier meinen wir es ernst.

    ESG-Reporting 2026: Warum die S-Säule für Unternehmen zur größten Herausforderung wird

    13.05.2026
    von Christina Warkentin
    Drei ineinandergreifende Holzzahnräder mit den eingravierten Buchstaben E, S und G in Blau, Rot und Gelb auf warmem Holzuntergrund — includo Blog — Illustration erstellt mit KI

    • Die Omnibus-I-Richtlinie ist am 18. März 2026 in Kraft getreten. CSRD gilt künftig für EU-Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten und mehr als 450 Mio. Euro Nettoumsatz (CSR in Deutschland/BMAS, 2026).
    • Das ist keine ESG-Entwarnung. Für berichtspflichtige Unternehmen bleibt die S-Säule anspruchsvoll — ESRS S2 fordert explizit Nachweise zu Arbeitsbedingungen, Inklusion von Menschen mit Behinderung und Menschenrechten in der Lieferkette (EFRAG, 2026).
    • Sozialer Einkauf kann ein dokumentierbarer Praxisbaustein sein — kein automatischer ESG-Nachweis, aber ein nachvollziehbarer Einstieg, wenn Arbeitsleistung, soziale Wirkung und Zusammenarbeit transparent eingeordnet werden.

    Seit Mitte März 2026 gilt die Omnibus-I-Richtlinie. Für viele Unternehmen bedeutet das: keine direkte CSRD-Berichtspflicht mehr. Für die, die weiterhin berichten müssen, bedeutet es etwas anderes: Die S-Säule bleibt anspruchsvoll. Soziale Wirkung in Lieferkette und Einkauf lässt sich schwerer messen als CO₂-Emissionen, und die Erwartungen an Nachvollziehbarkeit steigen.

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