Viele Klicks bedeuten nicht automatisch, dass eine Nachhaltigkeitskampagne verstanden wurde.
Eine belegbare Produkteigenschaft kann sachlich korrekt sein, ohne bei der Zielgruppe besondere Aufmerksamkeit auszulösen. Und mehr Anfragen nach einer Kampagne bedeuten noch nicht, dass gerade die Nachhaltigkeitsbotschaft dafür verantwortlich war.
Wer Nachhaltigkeitskommunikation messen will, sollte deshalb zuerst die Frage klären und erst danach die passende Kennzahl auswählen.
Eine österreichische Green-Marketing-Studie aus dem Oktober 2026 zeigt, warum das relevant ist. Von 97 vollständig ausgewerteten Online-Fragebögen österreichischer Marketing- und Kommunikationsverantwortlicher berichteten 54 Prozent, dass sie den Erfolg ihrer Green-Marketing-Aktivitäten nicht systematisch messen. 68 Prozent der Befragten nahmen in den vergangenen ein bis zwei Jahren einen Wirkungsverlust wahr.
Kurz gesagt: Bei Nachhaltigkeitskommunikation müssen Unternehmen belegbare Aussagen, Verständnis und Glaubwürdigkeit sowie beobachtbare Geschäftsergebnisse getrennt messen. Die österreichischen Studienzahlen liefern dafür einen Anlass, sind aber weder repräsentativ noch ein kausaler Wirkungsnachweis.
Zur Studie: Die 97 Online-Fragebögen bilden keine repräsentative Stichprobe für Österreich oder Deutschland. Der berichtete Wirkungsverlust ist eine Einschätzung der Befragten, keine experimentell gemessene Veränderung.
Die spannendere Frage lautet deshalb: Was müsste ein Unternehmen überhaupt messen, um seine Nachhaltigkeitskommunikation sinnvoll beurteilen zu können?
Geht es um Reichweite? Verständnis? Glaubwürdigkeit? Qualifizierte Anfragen? Oder um den Nachweis einer tatsächlichen ökologischen oder sozialen Wirkung?
Diese Fragen verlangen unterschiedliche Daten und Methoden.
In diesem Beitrag erfährst Du:
Eine einzelne Kennzahl kann nicht alle Aspekte erfolgreicher Nachhaltigkeitskommunikation abbilden.
Für die Praxis hilft es, drei Ebenen auseinanderzuhalten. Dazu kommt eine übergreifende methodische Frage.
Leitfrage:
Was behaupten wir und welchen Nachweis haben wir?
Beispiele:
Konkretes Produktmerkmal, Geltungsbereich und Dokumentation.
Wichtig:
Voraussetzung, keine Marketing-KPI.
Leitfrage:
Wird die Botschaft wahrgenommen, verstanden und als glaubwürdig eingeschätzt?
Beispiele:
Botschaftserinnerung, korrektes Verständnis und Glaubwürdigkeitsbewertung.
Wichtig:
Wahrnehmung ist kein Faktenbeweis.
Leitfrage:
Verändert die Botschaft eine relevante Handlung?
Beispiele:
Qualifizierte Anfrage, Beratungsgespräch, Kaufhandlung oder CRM-Opportunity.
Wichtig:
Ein beobachtetes Ergebnis beweist noch keine Ursache.
Welche Veränderung lässt sich tatsächlich der Kommunikation zurechnen?
Mögliche Ansätze sind Kontrollgruppen, randomisierte Vergleiche und eine transparente Betrachtung der Messunsicherheit. Die Kausalitätsprüfung ist keine vierte Erfolgsstufe, sondern eine methodische Frage, die insbesondere bei Aussagen über zusätzliche Wirkung entscheidend wird.
Hinweis: Redaktionelles includo-Orientierungsmodell auf Basis allgemeiner Messprinzipien. Die Ebenen bilden keine garantierte Ursache-Wirkungs-Kette.
Eine sachlich richtige Aussage kann kommunikativ schwach wirken. Eine als glaubwürdig wahrgenommene Aussage kann trotzdem sachlich falsch sein. Und eine zusätzliche Anfrage ist noch kein Umsatz.
Gerade deshalb ist die Trennung hilfreich.
Bevor ein Unternehmen untersucht, wie gut eine Nachhaltigkeitsbotschaft funktioniert, sollte klar sein, welche Eigenschaft überhaupt kommuniziert wird.
Geht es um einen bestimmten Materialanteil? Eine konkrete Produktionsweise? Eine Zertifizierung? Oder einen sozialen Aspekt der Herstellung?
Je präziser die Aussage, desto besser lässt sich prüfen, ob die vorhandenen Nachweise sie tatsächlich tragen.
Dabei müssen auch Geltungsbereich und mögliche Einschränkungen berücksichtigt werden. Ein belegtes Merkmal eines einzelnen Produkts rechtfertigt beispielsweise nicht automatisch eine entsprechende Aussage über das gesamte Unternehmen.
Wichtig: Diese Prüfung ist keine Marketing-KPI. Sie zeigt zunächst, ob eine Aussage sachlich belastbar ist. Sie sagt noch nicht, ob die Zielgruppe sie erinnert, versteht oder aufgrund dieser Information anders handelt.
Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsaussagen konkret und belegbar formulieren sollten, haben wir in unserem EmpCo-Ratgeber ausführlicher eingeordnet.
„Eine erfolgreiche Nachhaltigkeitskampagne ist noch kein Nachweis für die Nachhaltigkeitsleistung eines Produkts. Und eine belegbare Produkteigenschaft garantiert umgekehrt keinen Kommunikationserfolg.“
Web Analytics liefert wichtige Daten. Aber nicht auf jede Frage eine Antwort.
Reichweite und Impressionen zeigen, wie häufig Inhalte ausgespielt wurden beziehungsweise welche Kontakte oder Personen eine Plattform nach ihrer jeweiligen Messdefinition erfasst. Klicks zeigen eine beobachtete Interaktion.
Diese Kennzahlen können für die Kampagnensteuerung sinnvoll sein. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass eine Nachhaltigkeitsbotschaft verstanden oder als glaubwürdig eingeschätzt wurde.
Dafür sollten andere Fragen untersucht werden:
Eine Befragung kann prüfen, welche Aussage bei der Zielgruppe angekommen ist.
Dafür kann beispielsweise gefragt werden, was Teilnehmende über eine Produkteigenschaft verstanden haben. Alternativ sind Antwortoptionen möglich. Diese sollten allerdings nicht bereits die gewünschte Interpretation nahelegen.
Erinnerung und Verständnis sind dabei nicht dasselbe. Eine Person kann sich an eine Aussage erinnern und sie dennoch falsch interpretieren.
Glaubwürdigkeit ist eine Wahrnehmung der Zielgruppe. Sie kann über geeignete Befragungen untersucht werden, beispielsweise anhand einer gleichbleibenden Bewertungsskala.
Aussagekräftiger wird eine solche Messung, wenn Ergebnisse zwischen vergleichbaren Gruppen oder Messzeitpunkten gegenübergestellt werden können.
Eine Grenze bleibt jedoch bestehen: Eine als glaubwürdig wahrgenommene Aussage ist nicht automatisch sachlich richtig.
Auch Markenvertrauen kann relevant sein, wenn eine Kampagne ausdrücklich darauf abzielt.
Dann sollte vorab geklärt werden, was mit Vertrauen gemeint ist und wie es gemessen wird. Eine einzelne positive Reaktion auf eine Anzeige ist noch kein belastbarer Nachweis für eine dauerhafte Veränderung des Markenvertrauens.
Nicht jede Nachhaltigkeitskampagne verfolgt dasselbe Ziel.
Manche sollen informieren. Andere sollen Wahrnehmung oder Glaubwürdigkeit verändern. Wieder andere sollen konkrete Handlungen auslösen.
Im B2C können beispielsweise Käufe oder Registrierungen relevant sein.
Im B2B können andere Schritte im Vordergrund stehen:
Entscheidend ist, diese Schritte vorab eindeutig zu definieren.
Eine Anfrage ist nicht automatisch qualifiziert. Ein Beratungsgespräch ist noch kein Auftrag. Und eine Opportunity ist kein realisierter Umsatz.
Auch wenn sich solche Kennzahlen verbessern, bleibt die Frage nach dem zusätzlichen Beitrag der Nachhaltigkeitsbotschaft zunächst offen.
Die passende Kennzahl ergibt sich aus der Frage, die eine Kampagne beantworten soll.
| Kommunikationsziel | Geeignete primäre KPI | Mögliche Messmethode | Wichtigste Grenze |
|---|---|---|---|
| Aufmerksamkeit erzeugen | Reichweite in der definierten Zielgruppe | Plattformdaten, Kampagnenreporting | Kein Nachweis von Verständnis |
| Botschaft vermitteln | Anteil der Personen mit korrekter Botschaftserinnerung | Zielgruppenbefragung | Erinnerung bedeutet nicht Zustimmung |
| Verständnis verbessern | Anteil der Personen mit korrekter Interpretation | Verständnisfragen | Kein Nachweis sachlicher Richtigkeit |
| Glaubwürdigkeit erhöhen | Veränderung der Glaubwürdigkeitsbewertung | Vergleichbare Befragungen | Wahrnehmung ist kein Faktenbeweis |
| B2B-Interesse erzeugen | Anzahl oder Anteil qualifizierter Anfragen | CRM und definierte Lead-Kriterien | Beobachtetes Ergebnis, noch kein kausaler Effekt |
| Zusatzwirkung prüfen | Unterschied einer vorab definierten Zielgröße zwischen Gruppen | Geeigneter randomisierter Vergleichstest | Aussagekraft abhängig von Design, Fallzahl und Unsicherheit |
Die Tabelle ist eine redaktionelle Orientierung für die Auswahl von Messgrößen. Sie ersetzt kein vollständiges Kommunikationscontrolling.
Pragmatische Regel: Ein Hauptziel, eine passende primäre KPI und wenige ergänzende Kennzahlen zur Erklärung des Ergebnisses sind meist hilfreicher als ein Dashboard mit vielen gleichwertigen Erfolgsmetriken.
Angenommen, ein Unternehmen bietet ein Mitarbeitergeschenk an. Für das Produkt liegt ein belastbarer Nachweis über ein konkretes soziales Herstellungsmerkmal vor.
Das Marketingteam möchte wissen, ob die Kommunikation dieses Merkmals zusätzliches Interesse bei Geschäftskunden erzeugt.
Dafür könnte es zwei Varianten vergleichen.
Produktinformation ohne hervorgehobenes Nachhaltigkeitsmerkmal
Die Zielgruppe sieht Produktbezeichnung und Beschreibung, Inhalt, Preis, Lieferinformationen, Produktbilder und dieselbe Möglichkeit zur Anfrage.
Das soziale Herstellungsmerkmal wird in dieser Variante nicht zusätzlich hervorgehoben.
Produktinformation mit belegtem Nachhaltigkeitsmerkmal
Die Darstellung bleibt ansonsten möglichst identisch.
Ergänzt wird ausschließlich die sachlich formulierte und zuvor geprüfte Information zur Herstellungsstruktur.
Geeignete Kontakte werden nach Möglichkeit zufällig den beiden Varianten zugeteilt.
Als primäre Zielgröße könnte vorab der Anteil qualifizierter B2B-Anfragen definiert werden. Zusätzlich könnte eine kurze Befragung untersuchen, ob das Herstellungsmerkmal wahrgenommen, verstanden und als relevant beziehungsweise glaubwürdig eingeschätzt wurde.
Wenn Variante B mehr qualifizierte Anfragen erzeugt, kann ein ausreichend gut angelegter und ausgewerteter randomisierter Versuch Hinweise auf einen zusätzlichen Effekt der hervorgehobenen Information im untersuchten Kontext liefern. Der beobachtete Unterschied allein reicht dafür noch nicht.
Ob der Unterschied hinreichend präzise geschätzt wurde, hängt insbesondere von der Zahl der Beobachtungen und der Streuung der Ergebnisse ab. Gerade im B2B-Bereich kann eine geringe Zahl tatsächlicher Anfragen eine verlässliche Aussage erschweren.
Wichtig: Dieses Beispiel ist hypothetisch. Es beschreibt weder eine durchgeführte includo-Kampagne noch nachgewiesene Conversion-Effekte eines includo-Produkts.
Angenommen, eine Kampagne führt zu 30 qualifizierten Anfragen.
Das ist zunächst ein beobachtetes Ergebnis.
Unklar bleibt, wie viele dieser Anfragen auch ohne die zusätzliche Nachhaltigkeitsbotschaft entstanden wären.
Genau diese Frage versucht die sogenannte Incrementality-Messung zu beantworten. Dafür wird ein geeignetes Vergleichsszenario benötigt, etwa durch möglichst zufällig zugeteilte Test- und Kontrollgruppen.
Damit ein solcher Vergleich aussagekräftig ist, sollten mehrere Bedingungen erfüllt sein:
Unterschiede zwischen den Gruppen sollten nicht bereits vor der Kampagne das Ergebnis erklären.
Die interessierende Nachhaltigkeitsbotschaft sollte möglichst die einzige systematisch veränderte Komponente sein.
Die wichtigste Erfolgskennzahl sollte nicht erst nach Sichtung der Ergebnisse ausgewählt werden.
Messzeitraum und relevante Bedingungen sollten möglichst vergleichbar sein.
Sehr kleine Fallzahlen können Unterschiede stark schwanken lassen.
Ein beobachteter Unterschied sollte nicht präziser dargestellt werden, als die Daten erlauben.
Ein A/B-Test erfüllt diese Voraussetzungen nicht automatisch.
Wer beispielsweise zwei Anzeigen mit unterschiedlichen Bildern, Preisen, Texten und Nachhaltigkeitsaussagen gegeneinander testet, kann aus dem Ergebnis nicht isoliert den Effekt der Nachhaltigkeitsbotschaft ableiten.
Ein sorgfältig angelegter Vergleich kann dennoch wesentlich mehr Erkenntnisse liefern als ein reiner Vorher-Nachher-Vergleich.
Hohe Sichtbarkeit kann ein sinnvolles Kampagnenziel sein. Sie zeigt aber nicht, ob Menschen einer Nachhaltigkeitsaussage vertrauen.
Viele Studien untersuchen Einstellungen und Kaufabsichten. Das ist relevant, aber kein Nachweis tatsächlicher Transaktionen oder Umsätze.
Ein Umsatzanstieg kann verschiedene Ursachen haben. Ohne geeigneten Vergleich lässt sich der Anteil einer bestimmten Botschaft nicht eindeutig bestimmen.
Mehr Klicks, Leads oder Verkäufe zeigen nicht, ob ein ökologisches oder soziales Merkmal tatsächlich besteht oder welche reale Wirkung es erzeugt.
Auch die wissenschaftliche Forschung zu Green Marketing liefert kein einfaches „wirkt“ oder „wirkt nicht“.
Ein systematisches Review aus 2026 zeigt, dass die untersuchten Wirkungen von Zielgruppe, Botschaft und weiteren Rahmenbedingungen abhängen. Eine Meta-Analyse experimenteller Green-Advertising-Forschung findet ebenfalls Effekte auf Werbe- und Markeneinstellungen sowie Kaufabsichten, allerdings unter unterschiedlichen Bedingungen.
Diese Forschung ist überwiegend konsumentenorientiert. Ihre Ergebnisse lassen sich deshalb nicht pauschal auf komplexe B2B-Einkaufsentscheidungen übertragen, bei denen häufig mehrere Personen beteiligt sind und Faktoren wie Preis, Qualität, Lieferfähigkeit oder interne Beschaffungsregeln eine Rolle spielen.
Eine sinnvolle Wirkungsmessung benötigt nicht automatisch eine umfangreiche Martech-Infrastruktur.
Für den Einstieg reichen vier Schritte.
Zum Beispiel: Erhöht die Hervorhebung eines belegten sozialen Herstellungsmerkmals den Anteil qualifizierter Produktanfragen?
Die Definition der wichtigsten Erfolgsgröße sollte vor dem Test feststehen. Nicht zehn gleichwertige Kennzahlen gleichzeitig optimieren.
Wenn möglich, werden zwei vergleichbare Gruppen untersucht, die sich nur hinsichtlich der relevanten Botschaft unterscheiden.
Ein beobachteter Unterschied ist ein Ausgangspunkt für die Interpretation, kein automatischer Beweis. Gerade kleine B2B-Stichproben verlangen Vorsicht.
Ist ein sauberer Vergleich nicht praktikabel, können Unternehmen zunächst beschreibende Daten sammeln. Sie sollten diese dann aber nicht als kausalen Wirkungsnachweis darstellen.
„Gute Wirkungsmessung bedeutet nicht, jede Unsicherheit zu beseitigen. Sie bedeutet, deutlich zu machen, was die Daten tragen und was nicht.“
Nachhaltigkeitskommunikation wird nicht dadurch messbarer, dass Unternehmen möglichst viele KPIs sammeln.
Entscheidend ist, welche Frage beantwortet werden soll.
Geht es um Aufmerksamkeit, Verständnis, Glaubwürdigkeit, qualifizierte Anfragen oder die zusätzliche Wirkung einer konkreten Botschaft?
Für jedes dieser Ziele braucht es geeignete Daten.
Eine belegbare Aussage bildet die sachliche Grundlage. Ob sie bei der Zielgruppe ankommt, muss gesondert untersucht werden. Und wer wissen möchte, ob gerade die Nachhaltigkeitsbotschaft einen Unterschied gemacht hat, benötigt eine geeignete Vergleichssituation.
Gute Wirkungsmessung beginnt deshalb nicht beim Dashboard, sondern bei einer klaren Frage.
Zuerst sollte festgelegt werden, welches Kommunikationsziel untersucht wird. Je nach Ziel können Reichweite, Botschaftserinnerung, Verständnis, Glaubwürdigkeitsbewertungen oder Geschäftsergebnisse relevant sein. Um die zusätzliche Wirkung einer Botschaft zu bestimmen, ist außerdem eine geeignete Vergleichsmethode notwendig.
Geeignete Kennzahlen können Reichweite, korrektes Verständnis, Glaubwürdigkeitsbewertungen, qualifizierte Anfragen und Conversions sein. Welche KPI sinnvoll ist, hängt vom konkreten Ziel ab. Eine allgemeingültige wichtigste Green-Marketing-KPI gibt es nicht.
Die wahrgenommene Glaubwürdigkeit kann über geeignete Zielgruppenbefragungen erfasst werden. Vergleichbare Gruppen oder Messzeitpunkte helfen bei der Interpretation. Klicks oder Impressionen reichen dafür nicht aus. Gleichzeitig ist wahrgenommene Glaubwürdigkeit kein Beweis für die sachliche Richtigkeit einer Aussage.
Ein sorgfältig angelegter, möglichst randomisierter Vergleichstest kann helfen, den zusätzlichen Effekt einer Botschaft abzuschätzen. Dafür müssen die Gruppen vergleichbar sein und andere Unterschiede zwischen den Varianten möglichst ausgeschlossen werden. Kleine Fallzahlen und Messunsicherheit können die Aussagekraft begrenzen.
Kommunikationswirkung beschreibt, was eine Botschaft bei ihrer Zielgruppe auslöst, beispielsweise Verständnis, Vertrauen oder eine Anfrage. Nachhaltigkeitswirkung beschreibt tatsächliche ökologische oder soziale Veränderungen. Eine erfolgreiche Kampagne weist diese Veränderungen nicht automatisch nach.
Bei der Erstellung dieses Beitrags und seiner Illustrationen wurde generative KI unterstützend eingesetzt. Die inhaltliche Auswahl, Einordnung und redaktionelle Prüfung verantwortet der Autor.