Wenn du Produkte mit sozialen oder ökologischen Eigenschaften für deine Gemeinde suchst: business.includo.net
In diesem Beitrag erfährst du:
Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden bedeutet längst mehr als Solaranlage auf dem Kirchendach oder energieeffiziente Heizung. Aktuelle kirchliche Strategien verstehen Nachhaltigkeit ganzheitlich: als Verantwortung für Schöpfung und Mitmenschen, die sich auch in alltäglichen Entscheidungen zeigen kann. Das schließt Beschaffung ausdrücklich ein. Wer einkauft, entscheidet mit, welche Produktionsbedingungen, Lieferketten und Anbieter unterstützt werden. Deshalb können Kriterien wie Menschenrechte, faire Entlohnung, gesellschaftliche Teilhabe, Langlebigkeit und ökologische Standards bei der Produktauswahl eine Rolle spielen."Beschaffung ist keine administrative Nebensache. Sie kann ein konkreter Ausdruck kirchlicher Werte sein."
Was soziale Nachhaltigkeit grundsätzlich bedeutet und warum sie mehr ist als ein Umweltthema: Was ist soziale Nachhaltigkeit?
"Diese Leitlinien sind keine Pflichtenkataloge mit Sanktionen. Sie geben Orientierung für Beschaffungsentscheidungen im kirchlichen Alltag."
Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hat ihre Grundsätze für ökofaire Beschaffung im Mai 2026 überarbeitet und ergänzt. Ziel ist es, ökologische, soziale und ethische Kriterien stärker in Beschaffungsvorgänge einzubeziehen, von Produkten über Dienstleistungen bis hin zu Bauvorhaben. Die aktualisierten Grundsätze nennen unter anderem faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung als Kriterien (EKvW, 7. Mai 2026).
Auf EKD-Ebene gilt seit dem 1. Januar 2024 die EKD-Klimaschutzrichtlinie. Sie empfiehlt, bei der Beschaffung ökologisch zertifizierte und aus fairem Handel stammende Produkte einzukaufen. In kirchlichen Einrichtungen und Kantinen sollen ökologische, nachhaltig hergestellte, faire, regionale, saisonale und das Tierwohl berücksichtigende Lebensmittel angeboten werden (EKD-Klimaschutzrichtlinie, in Kraft seit 1. Januar 2024). Viele Gemeinden setzen solche Leitlinien freiwillig um, weil sie zur eigenen Verantwortung für Schöpfung, Gerechtigkeit und Gemeinschaft passen.
"Nachhaltige Beschaffung entsteht oft nicht durch eine große Strategie, sondern durch viele konkrete Entscheidungen."
Welche Produktbereiche kommen in kirchlichen Gemeinden regelmäßig vor? Bürobedarf wie Recyclingpapier, nachfüllbare Stifte und zertifizierte Materialien. Kaffee und Tee aus fairem Handel oder ökologischem Anbau. Kerzen aus Sozialunternehmen oder Kerzen aus nachwachsenden Rohstoffen, sofern die jeweiligen Produktangaben das belegen. Geschenke für Ehrenamtliche, Konfirmanden oder Mitarbeitende, die hochwertig und erklärbar sind. Tagungsmaterial und Werbemittel, die langlebig sind. Reinigungsmittel mit anerkannter ökologischer Zertifizierung sowie recycelte Müllbeutel als Verbrauchsmaterial mit ausgewiesenem Recyclinganteil.
Diese Bereiche klingen unspektakulär. Aber in einer aktiven Gemeinde kommen schnell Einkaufsvolumina zusammen, die regelmäßig anfallen und regelmäßig neu entschieden werden. Mehr zur sozialen Beschaffung im B2B-Kontext: Business-Ratgeber
"Wer nicht jedes Produkt selbst recherchieren kann, braucht nachvollziehbare Informationen zu Herkunft, Material und Wirkung."
Die EKD benennt selbst, was viele Gemeinden kennen: Nachhaltige Beschaffung bedeutet zunächst, einen strukturierten Prozess aufzubauen. Und das geht nicht ohne personelle Ressourcen (EKD-Texte 130). Viele Kirchengemeinden werden zu großen Teilen von Ehrenamtlichen getragen. Hauptamtliche haben oft mehrere Aufgaben gleichzeitig. Wer für die Gemeindeverwaltung nachhaltigen Bürobedarf oder andere Verbrauchsmaterialien sucht, profitiert deshalb von Angeboten, bei denen soziale, ökologische oder faire Eigenschaften konkret benannt und nachvollziehbar dokumentiert sind.
Hinweis: Nachhaltige Beschaffung muss nicht mit einem großen Projekt beginnen. Kirchliche Leitlinien betonen selbst, dass nachhaltige Beschaffung als langfristiger Entwicklungsprozess verstanden werden sollte. Schon einzelne bewusste Einkaufsentscheidungen können ein Anfang sein, wenn Kriterien transparent geprüft und dokumentiert werden.
"Kirchliche Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht auf Bio, Regional und Fairtrade. Sie umfasst auch Menschenwürde, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe."
Die EKvW-Grundsätze nennen ausdrücklich auch soziale Kriterien: faire Arbeitsbedingungen, gerechte Entlohnung und gesellschaftliche Teilhabe (EKvW, Mai 2026). Das öffnet den Blick für eine Dimension, die im Alltag oft weniger sichtbar ist: Produkte aus Werkstätten für behinderte Menschen, aus Inklusionsbetrieben oder aus Sozialunternehmen können einen Beitrag zu sozialen Nachhaltigkeitszielen leisten, wenn sie konkrete Arbeitsleistung sichtbar machen, Teilhabe unterstützen und die Herkunft nachvollziehbar ist.
Kirchen sind dabei keine Anfänger. Die GEPA, das größte Fairhandelshaus in Europa, entstand aus kirchlichem Engagement und ist bis heute ein kirchlich getragenes, ökumenisches Unternehmen (EKD-Texte 130). Die Verbindung von Einkauf und gesellschaftlicher Wirkung hat in der Kirche eine lange Tradition.
"Kaffee aus fairem Handel und Produkte aus einer Werkstatt für behinderte Menschen schließen sich nicht aus. Beides kann zu kirchlichen Beschaffungszielen passen."
Der Einkauf bei Sozialunternehmen, Inklusionsbetrieben oder Werkstätten für behinderte Menschen kann soziale Kriterien der Beschaffung ergänzen, sofern diese für die jeweilige Gemeinde relevant sind. Viele dieser Anbieter verbinden Produktion oder Dienstleistung mit einem sozialen Auftrag. Je nach Produkt können zusätzlich ökologische Eigenschaften hinzukommen, zum Beispiel zertifizierte Materialien, Recyclinganteile, regionale Herstellung oder reduzierte Verpackung. Entscheidend ist, die jeweilige Aussage am konkreten Produkt und an den verfügbaren Nachweisen zu prüfen.
Bei includo finden Gemeinden Produkte aus Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetrieben und anderen Sozialunternehmen. Die Produkte werden nach sozialen und, soweit vorhanden, ökologischen Kriterien eingeordnet. So können Gemeinden passende Optionen schneller vergleichen, ohne jede Recherche bei null beginnen zu müssen.
Für diakonische Einrichtungen als Arbeitgeber kann in bestimmten Konstellationen auch die Ausgleichsabgabe relevant werden: Ausgleichsabgabe senken durch Werkstattaufträge
"Keine Frage muss perfekt beantwortet werden. Wer anfängt, diese Fragen zu stellen, verändert langfristig, wie eine Gemeinde einkauft."
Bevor du das nächste Mal Bürobedarf, Kerzen oder Kaffee für die Gemeinde bestellst, helfen diese Fragen bei der Einordnung:
Gemeinsam können Gemeinden Beschaffung bewusster gestalten und soziale Wirkung im Alltag sichtbar machen. business.includo.net
"Jede Beschaffungsentscheidung kann Ausdruck derselben Werte sein, die Gemeinden nach außen vertreten: Schöpfungsverantwortung, Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gemeinschaft."
Kirchliche Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur auf dem Dach der Kirche oder in der Heizungsanlage. Sie zeigt sich auch dort, wo regelmäßig eingekauft wird. Aktuelle evangelische Leitlinien verstehen Beschaffung nicht nur als Verwaltungsfrage, sondern als Teil kirchlicher Verantwortung im Alltag. Genau deshalb beginnt nachhaltiger Einkauf oft nicht bei großen Investitionen, sondern bei den vielen kleinen Entscheidungen einer Gemeinde.
Wer Produkte mit sozialen oder ökologischen Eigenschaften für Gemeindeveranstaltungen, Bürobedarf oder kleine Geschenke sucht, findet bei includo Produkte aus Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetrieben und Sozialunternehmen. Die Auswahl orientiert sich an nachvollziehbaren Produktinformationen, Herkunft und sozialer Wirkung. So können Gemeinden Beschaffungsziele aus kirchlichen Leitlinien praktisch aufgreifen und je nach Produkt konkret prüfen. business.includo.net
Sie verbindet ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien bei alltäglichen Einkaufsentscheidungen. Nicht nur Bio und Regional, sondern auch faire Arbeitsbedingungen, gesellschaftliche Teilhabe, nachvollziehbare Herkunft und langlebige Produkte können dazugehören.
Bürobedarf, Kerzen, Kaffee, Tee, Geschenke für Ehrenamtliche, Tagungsmaterial, Werbemittel und Reinigungsmittel. In den meisten Gemeinden fallen diese Produktgruppen regelmäßig an und bieten einen praktischen Einstieg, wenn soziale, faire oder ökologische Kriterien konkret geprüft werden.
Ja. Mehrere evangelische Landeskirchen sowie die EKD haben Leitlinien, Klimaschutzrichtlinien oder ökofaire Beschaffungshilfen veröffentlicht. Die EKvW hat ihre Grundsätze zuletzt im Mai 2026 aktualisiert.
Produkte werden nach ökologischen, sozialen und fairen Kriterien ausgewählt. Das kann Ressourcenschonung, faire Arbeitsbedingungen, gerechte Entlohnung, gesellschaftliche Teilhabe, anerkannte Siegel oder konkrete Produktnachweise umfassen.
Nachhaltigkeit umfasst neben Umweltaspekten auch menschenwürdige Arbeit, gesellschaftliche Teilhabe und faire Lieferketten. Kirchliche Leitlinien wie die EKvW-Grundsätze betonen ökologische, soziale und ethische Kriterien gemeinsam.
Spezialisierte Anbieter können Produkte bündeln, die soziale oder ökologische Kriterien transparent ausweisen. includo bietet Produkte aus Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetrieben und Sozialunternehmen und ordnet diese nach nachvollziehbaren Produktinformationen und Herkunft ein.
Die im Artikel verwendeten Bilder wurden mithilfe generativer KI erstellt.